Wie kann eine lebenswerte und gerechte Zukunft für alle aussehen? Wie werden/bleiben wir angesichts aktueller globaler Krisen und Herausforderungen handlungsfähig? Im Projekt über:morgen - Utopien für eine gerechte Zukunft beschäftigen wir uns mit Zukunftsängsten, Resilienz, Utopien … und mit Bildungsmethoden zu diesen Themen!
In der ersten Projektphase ist dazu eine digitale Methodenbroschüre entstanden. In der zweiten Projektphase finden Bildungsangebote in Schulen statt.
Projektlaufzeit: 05/2024 – 12/2026
Förderer: Engagement Global mit Mitteln des BMZ, Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Bremer Bingo-Umweltstiftung, Freie Hansestadt Bremen, Brot für die Welt, Katholischer Fonds
Methodenbroschüre
über:morgen. Utopien für eine gerechte Zukunft – Methoden und Impulse für Globales Lernen (pdf)
Die Broschüre richtet sich an Multiplikator*innen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und an Lehrer*innen, die Schüler*innen/Jugendliche ab Jahrgangsstufe 8 motivieren und ermutigen wollen, sich für eine global nachhaltige und gerechte Welt einzusetzen.
Die Broschüre ist in vier Module mit je sechs Methoden aufgeteilt.
- Modul 1: Welt verstehen
- Modul 2: Resilienz stärken
- Modul 3: Utopien entwickeln
- Modul 4: Zukunft gestalten
Die Module und Methoden hängen miteinander zusammen, müssen aber nicht der Reihe nach verwendet werden. Sie können flexibel auswählen, kombinieren und die Methoden an die Bedürfnisse und Interessen der Gruppe anpassen!
Ergänzt werden die Methoden durch Hintergrundtexte sowie Literatur- und Materialempfehlungen.
Herausgeber: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB) in Kooperation mit:
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Institut für angewandte Kulturwissenschaften e. V. (ifak), Verband Entwicklungspolitik Niedersachen e. V. (VEN).
Die Broschüre wurde gefördert durch: Engagement Global mit Mitteln des BMZ, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und Katholischer Fonds
Bildungsangebote in Schulen
In der zweiten Projektphase beschäftigen sich Schüler*innen aus drei Schulen jeweils über ein Halbjahr mit globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, mit Zukunftsängsten und Resilienz sowie mit Utopien und Handlungsmöglichkeiten. Begleitet werden sie jeweils von unseren Kooperationspartner*innen.
Im ersten Halbjahr waren dabei:
- Oberschule Am Barkhof in Bremen
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) - Wilhelm-Staehle-Schule in Neuenhaus
Arbeitskreis Eine Welt e.V. Nordhorn - IGS Bovenden
Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (Ifak)
Im zweiten Halbjahr sind dabei:
- Oberschule Am Barkhof in Bremen
Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) - Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus
Arbeitskreis Eine WElt e.V. Nordhorn - KGS Gieboldehausen
Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (Ifak) - mit zusätzlicher Förderung durch das Niedersächsische Kultusministerium: Thomas- Mann-Schule in Northeim
Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (Ifak)
Fortbildungen und Öffentlichkeitsarbeit
Das Projekt wird durch Fortbildungsveranstatungen für Multiplikator*innen begleitet. Auf Instagram @globolog berichten wir über das Projekt und stellen unter dem Motto utopisch:praktisch:gut regelmäßig Infos, Materialien, Veranstaltungen und Praxisbeispiele vor.